Meine abgedruckten Leserbriefe in der Badischen Zeitung
(und Bezüge auf meine Auslassungen)
       
16.03.2016
     
     
"Notwendige Ergänzung"
     
Warum wurden die beiden Übungsleiter Manfred und Simon Eckermann nicht erwähnt? Ohne diese beiden engagierten TVE-Mitglieder gäbe es keine Basketballabteilung in Endingen – und dies von Anfang an!      
       
29.04.2017
09.01.2019
22.05.2019
   
   
So mag ich meine BZ
Nicht wundern bei Fehlentwicklungen Wie wäre es mit einem Aufruf zur Zivilcourage?    
Ganz besonders finde ich unter diesem "Wir über uns": Sie haben sich nicht gescheut, auch mal etwas Negatives über die BZ zu bringen. So mag ich meine BZ!
Es ist schon seltsam, über welche Themen im Forum und bei BZ-Online diskutiert wird. Ein Leserbriefschreiber brachte es im Jahr 2018 auf den Punkt: Wir diskutieren oft über Probleme, die ganz weit weg bestehen, weniger aber über ganz Naheliegendes. Über folgende Berichte fand meines Wissens keine Diskussion statt: Warum werden frischgebackene Lehrer und Lehrerinnen für die Zeit der Sommerferien entlassen? Kein Leserbrief von betroffenen Eltern. Warum müssen Lehrer und Lehrerinnen, die mit ins Landschulheim fahren – was einen 24-Stundenjob an fünf Tagen bedeutet – einen Teil der Reisekosten selbst tragen? Kein Leserbrief von betroffenen Eltern. In diese Reihe passt auch die Reaktion der BZ-Leserschaft auf den Artikel von Stephanie Streif und Sonja Zellmann (28. Oktober 2017) über das schlechte Abschneiden von Grundschülern in Bildungsstudien, zu dem es (nur) einen Online-Kommentar gab. Was müssen Lehrer und Lehrerinnen noch alles auffangen, was in den Elternhäusern nicht (mehr) funktioniert? Kein Leserbrief von betroffenen Eltern.

Wenn wir weiterhin unsere Kinder und die Lehrkräfte so stiefmütterlich behandeln, dürfen wir uns über zukünftige Fehlentwicklungen nicht wundern.

Als gebürtiger Freiburger lasse ich kaum eine Gelegenheit aus, den Platz der Alten Synagoge zu besuchen. Diese Weite, diese Offenheit und diese Klarheit findet man selten. So sollten keine Glaswände oder ähnliche Absperrungen den Gesamteindruck des Platzes verunstalten.

Wie wäre es mit einem Aufruf zur Zivilcourage an alle Besucherinnen und Besucher dieses Platzes? Die Menschen könnten sich gegenseitig auf die Bedeutung des Denkmals hinweisen. In den sich so ergebenden Gesprächen würde die Erinnerung an das furchtbare Geschehen immer wieder wach gehalten. Dies sollten auch die Informationsstelen kommunizieren mit dem zusätzlichen Hinweis, dass das Brunnen-Denkmal bitte nicht betreten werden sollte. Wir Freiburger machen so vieles anders und persönlicher.

PS: Elisabeth Bonneau (BZ-Kolumnistin für Stilfragen. Die Redaktion) könnte uns "Hilfssätze" vorschlagen, mit denen man ein Gespräch über den Respekt vor dem Denkmal beginnen könnte.

   
       
20.04.2021
 
14.03.2023
13.05.2023
01.07.2023
 
Chor der nachträglich alles Besserwissenden
  Nur die Sparkasse hat es nicht mehr
Seinem Beichtkind hätte er schon einiges raten und befehlen können
Was geschieht dort, wenn die Elite auswandert?
Nun also auch die BZ und ausgerechnet der vorsichtige Christian Rath: "Das dürfte der Durchbruch sein ... mit so hinreichender Sicherheit ... nach gegenwärtigem Kenntnisstand ... hohe Schutzwirkung ... wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr ... wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt ...unklare Datenlage ... es auf die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse ankommt ... voraussichtlich". Das sind nur einige Wortfetzen aus Herrn Raths Kommentar, die eine große Unsicherheit und Ratlosigkeit aufzeigen. In dieser Gemengelage muss die Politik eben auf Sicht entscheiden. Auch hat der Deutsche Ethikrat im Januar empfohlen, Geimpfte und Nichtgeimpfte gleich zu behandeln. EKD-Vorsitzender Heinrich Bedford-Strohm führt das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg an, die am Ende des Tages alle denselben Lohn erhalten, ob sie schon morgens angefangen oder erst in der letzten Stunde gearbeitet haben. Stimmt die BZ auch in den Chor der nachträglich Besserwissenden mit ein?
  Arme Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau! Die Buchhandlung Rombach hat’s, der Edeka in Endingen hat’s, noch viele andere haben es: ein öffentlich zugängliches WC (die beiden sogar kostenlos!). Nur die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau hat es nicht mehr, kann es sich nicht mehr leisten. Und dies bei einem Jahresgewinn von ...

Arme Sparkasse, bei der ich schon seit über 50 Jahren Kunde bin. Vielleicht hat der neue Vorstandschef Daniel Zeiler da auch eine neue (alte) Idee ...

Was macht(e) eigentlich der Beichtvater von Alt-Erzbischof Robert Zollitsch? Jeder Katholik geht zur Beichte, auch ein Erzbischof. Wen Robert Zollitsch als Beichtvater hat(te), ist unbenommen sein Geheimnis, ebenso was er als Buße beziehungsweise Wiedergutmachung aufgetragen bekommen hat. Das Beichtgeheimnis ist ein hohes Gut. Und so konnte der Beichtvater von sich aus nicht "aktiv" werden. Aber seinem Beichtkind hätte er schon einiges raten und befehlen können.
Ein großer Vorteil der katholischen Beichte: Man erhält Vergebung, sehr "effizient", dieses System. Ist der Beichtvater mitverantwortlich?
Drei Artikel in der Samstagszeitung und keiner ist kritisch, was einen Blick auf die Herkunftsländer angeht. Brauchen nicht gerade diese Länder der sogenannten "Dritten Welt" jene Fachkräfte im eigenen Land? Und was geschieht dort, wenn die Elite auswandert? Die langfristigen Folgen einer solchen Herauslockungspolitik müssen dann unsere Kinder ausbaden. Wozu wurden in diesen Ländern sogar Ausbildungsstätten aufgebaut, nur für unseren "Markt"? Wann dürfen Länder des globalen Südens endlich auf Augenhöhe mit uns wirtschaften? Sie wollen auch an der Wertschöpfungskette teilhaben und nicht nur Rohstoffe liefern. Das Welt-Wirtschaft-System muss viel gerechter werden, damit die Menschen nicht mehr aus ihren Ländern fliehen. Von den Klimakrisen-Folgen für viele Länder sei hier noch gar nicht gesprochen. "Um unseren Wohlstand zu sichern ...", sagte zum neuen Gesetz unser Bundeskanzler Olaf Scholz. Wie meinte er dies? Wenn wir nicht endlich umdenken, dann ...
       
08.07.2023
15.07.2023
19.10.2023
03.11.2023
09.08.2024
Ein Armutszeugnis für die deutsche Politik In der Schulbildung müsste eine extreme Anstrengung unternommen werden
Eine Toilette pro Abteil sollte funktionieren
Das Kindeswohl sollte über allem stehen Auch anderen Unterricht unter die Lupe nehmen
Ich bin sehr froh, dass Herr Gurlitt zu dem Bericht "Mehr Fachkräfte sollen einwandern" einen kritischen Leserbrief geschrieben hat. Es wird seitens der Politik (auch der aktuellen Bundesregierung) nicht über die Folgen nachgedacht, die eine Abwanderung der Fachkräfte nach Deutschland dort für Folgen hat: Etwa bei notwendigen Operationen fehlen Ärzte, und/oder in der Wirtschaft fehlen Ingenieure. Es wird immer nur an den eigenen Wohlstand hier gedacht! Das ist keine "Entwicklungshilfe" im eigentlichen Sinne. Es kann nicht nur um die Erschließung neuer Märkte gehen. Diese Denkweise, finde ich, ist ein Armutszeugnis für die deutsche Politik. Sie haben von der Notwendigkeit gesprochen, ausländische Fachkräfte anzuwerben. Einmal dahin gestellt, ob dieses Werben Erfolg hat, finden Sie einen triftigen Einwand beim Leserbrief von Christoph Gurlitt. Mit meinen nunmehr 83 Jahren habe ich ja schon erlebt, wie im Wirtschaftswunder massenhaft Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind. Dabei handelte es sich meist aber um Hilfsarbeiter. Nach meiner Meinung müsste bei der Schulbildung sofort eine langfristig angelegte extreme Anstrengung unternommen werden. Auch angesichts der vielen Zuwanderer sollten ab sofort keine Grundschulklassen mehr gebildet werden, deren Zahl zwölf oder 15 Schüler überschreiten. Dazu die besten Lehrer für die ersten sechs Jahre der Schulbildung einsetzen. Der dabei erzeugte Lernwille bringt dann nicht nur arbeitslose Absolventen von brotlosen Studiengängen hervor, sondern es entstünde ein großer Kern für eine Berufswahl, die auf Dauer das Auskommen aller sichern würde. Aber dazu ist angeblich kein Geld da. Ein Grundsatz sollte sein: Die Arbeit soll zu den Menschen, und nicht die Menschen zur Arbeit gebracht werden. Zum Artikel "Der Traum vom Bahnfahren" vom 12. Oktober:
Es gibt ein weiteres Problem mit diesen neuen Zügen der DB-Regio: Was macht ein Bahnkunde, wenn in seinem Zugteil alle WC ausgefallen sind? Am 28. September, fuhr ich mit dem RE 7 um 9.43 von Riegel-Malterdingen nach Offenburg. Kurz nach dem Start musste ich auf die Toilette und fand in unserem Zugteil alle verschlossen. Ich stieg in Kenzingen um in den anderen Teil, erledigte dort "mein Geschäft" und stieg in Herbolzheim zurück zu meiner Gruppe.
Denselben Zug musste ich offenbar am 5. Oktober erwischt haben: Der RE 7 um 15.39 von Karlsruhe nach Riegel-Malterdingen hatte dasselbe Problem...eine Toilette pro Zugabteil sollte funktionieren!
Man kann wirklich beides erleben: Ein Kind, das die Empfehlung fürs Gymnasium nicht bekommen hatte, konnte nach dem Abitur mit Hilfe der Studienstiftung des deutschen Volkes das ganze Studium finanzieren. Oder im ganz anderen Fall: In einer achten Klasse erreichte ein Kind die Versetzung zum zweiten Male nicht, musste also das Gymnasium verlassen. Der sinngemäße Kommentar des Vaters war: "Wir wollten es einfach versuchen". Das arme Kind, das wohl keine Gymnasialempfehlung hatte, quälte sich fünf Jahre auf der "falschen Schule"… Die beste Einrichtung, die schon länger funktioniert, ist die gemeinsame Konferenz der Lehrer aus der Grundschule mit den Lehrern der weiterführenden Schule. Dort werden die problematischen Fälle intensiv besprochen. Außerdem ist eine einfühlsame Beratung mit den Eltern zielführend. Nicht der Elternwille, sondern das Kindeswohl sollte über allem stehen. Der Kampf gegen den Extremismus muss früher ansetzen" – und früher heißt doch wohl im Elternhaus beziehungsweise in der Schule.

Hierzu findet man im Netz: "Die Internationale Schulleistungsstudie PISA überprüft, inwieweit Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die für eine volle Teilhabe am Leben unserer modernen Gesellschaft unerlässlich sind, wobei der Schwerpunkt auf Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften liegt." Warum wird nicht auch mal der Geschichts-, Gemeinschaftskunde- beziehungsweise Politik-Unterricht unter die Lupe genommen? Da läuft doch sicher auch etwas schief, wenn man die gesamte politische Lage so betrachtet …

Wir sind alle zusammen für unsere Gemeinschaft verantwortlich, jeder an seiner Stelle, an der er gerade gefordert ist.

       
 
29. 10.2025
28.01.2026
   
 
Putzen in der Schule
   
 
Die Bearbeiter hatten große Geduld
   
  Meine Erfahrungen mit dem Finanzamt Emmendingen sind nur positiv! Als mein Steuerberater kurzfristig starb, versuchte ich mich mit Elster vertraut zu machen. Immer wieder fragte ich in Emmendingen telefonisch nach, die Bearbeiter hatten große Geduld mit mir, auch ein 200-Euro-Mahnbescheid wurde nach einer Klarstellung wieder aufgehoben. So hätte mich in dem Artikel auch eine Übersicht der Kundenzufriedenheit sehr interessiert. Gibt es dazu keine Statistik?    
 
26-Jun-2026 (Fehler/Korrekturen/Versäumnisse bitte an Christoph(äd)Gurlitt-Sartori(dot)de) zurück>